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18.000.000+ IPs online

Proxy für Screaming Frog auf Mobilfunk-IPs

Sie erhalten einen dedizierten Kanal auf einer echten Mobilfunk-IP – ohne Nachbarn am Port, die Ihre Crawls mit Screaming Frog ausbremsen. Automatische Rotation per API und Timer hält das Sperrrisiko für Ihre Projekte und Crawl-Profile minimal.

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18M+

IP-Adressen von Mobilfunkanbietern

40+

Länder mit lokalen Netzen

200

Städte in verschiedenen Ländern

97%

Verfügbarkeit

Vorteile

Warum mobile Proxys Residential-Proxys überlegen sind

Jeder Port ist ein physisches Gerät mit einer echten SIM-Karte. Nutzen Sie diesen Proxy für Screaming Frog, um tiefe Website-Audits ohne Bot-Sperren durchzuführen.

Echte Geräte mit SIM-Karten der Mobilfunkanbieter

Der Traffic fließt durch physische Geräte mit echten SIM-Karten. Ihr SEO Spider agiert wie ein normaler Smartphone-Nutzer und vermeidet sofort blockierte Anfragen bei der Datenextraktion.

  • 100% Echte Geräte
  • 0% Emulation & VPN
  • < 1% Sperrrate

40+ Länder und Betreiber

Land und Betreiber für präzises Geo-Targeting wählen.

  • US Vereinigte Staaten 16,930,000 IP
  • IT Italien 5,120,000 IP
  • TH Thailand 1,390,000 IP
  • NL Niederlande 1,120,000 IP
  • ID Indonesien 790,000 IP

Echte Hardware

Der gesamte mobile Kanal gehört zu 100 % Ihnen. Keine fremden Skripte verbrennen Ihre IP-Reputation beim tiefen Crawlen.

IP-Rotation: API und Timer

Rotieren Sie IPs per API oder Timer während des Screaming Frog Crawls. So umgehen Sie Rate-Limits und verhindern blockierte Anfragen effektiv.

Unbegrenzter Traffic

Crawlen Sie zehntausende URLs ohne Angst vor dem Datenlimit. Sie zahlen einen Festpreis pro Port statt teurer Gigabyte-Abrechnungen für umfangreiche HTML-Downloads.

Stabile Geolocation

IP entspricht dem realen Standort—kein Hin- und Herspringen.

Anwendungsfälle

Für wen Mobile Proxies geeignet sind

Große Website-Crawls

Crawlen Sie tausende URLs ohne Sperren oder Drosselung.

Ihr Vorteil

Sie crawlen Online-Shops und Portale mit hunderttausenden URLs, ohne dass Screaming Frog nach wenigen tausend Requests blockiert wird. Der Traffic verteilt sich auf mobile IPs mit hohem Trust Score, sodass Ihr Crawl durchläuft und Sie den vollen Audit-Bericht erhalten.

Erfolgsformel

Richten Sie einen mobilen Proxy für Screaming Frog in den Proxy-Einstellungen ein, aktivieren Sie IP-Rotation per API und senken Sie die Crawl-Speed für realistische Requests.

Konkurrenz-Crawls

Sehen Sie Konkurrenz-Websites so, wie echte Besucher sie sehen.

Ihr Vorteil

Sie crawlen Konkurrenz-Websites, die Bots sonst mit Cloaking oder Blockaden abspeisen, und erhalten dieselben Seiten wie ein echter Besucher. Mobile IPs genießen einen hohen Trust Score bei Anti-Bot-Systemen, sodass Ihr Spider echte Inhalte statt Fake-Daten für die Analyse sammelt.

Erfolgsformel

Weisen Sie dem Crawl einen festen Screaming-Frog-Proxy zu, halten Sie eine Sticky Session für die Dauer des Durchlaufs und wechseln Sie den User-Agent auf Mobile.

Agentur-Audits

Führen Sie parallele SEO-Audits für mehrere Kunden ohne gegenseitige Sperren durch.

Ihr Vorteil

Sie crawlen mehrere Kunden-Websites parallel, ohne dass eine blockierte IP gleich alle laufenden Screaming-Frog-Projekte stoppt. Jedes Projekt läuft über einen eigenen mobilen Port, sodass eine Sperre nur einen Audit betrifft und die restlichen Berichte pünktlich fertig werden.

Erfolgsformel

Weisen Sie jedem Client-Crawl einen eigenen Port mit fester Sticky Session zu und stellen Sie in Screaming Frog realistische Timeouts zwischen den Requests ein.

Mobile-First-Crawls

Prüfen Sie Rendering und Inhalte aus echten Mobilfunknetzen.

Ihr Vorteil

Sie crawlen Seiten mit dem Blick eines mobilen Nutzers aus dem gewünschten Land oder Netz und sehen die Inhalte, die für Mobile-First-Indexing zählen. Da die Anfragen aus echten Mobilfunknetzen kommen, zeigt Ihnen der Report reale hreflang-, Preis- und Redirect-Daten statt Varianten für Rechenzentrums-IPs.

Erfolgsformel

Kombinieren Sie den mobilen Proxy mit dem integrierten Mobile-User-Agent und einer festen Geo-Auswahl in Screaming Frog, um konsistente Crawl-Ergebnisse pro Standort zu erhalten.

Bewertungen

Was Kunden sagen

Echtes Feedback von täglichen Nutzern.

  • Wir haben endlich die Residential-Proxys mit Abrechnung pro GB für unseren Playwright-Stack ersetzt. Die Integration der API-Rotation hat etwa 20 Minuten gedauert. Ein wichtiger Tipp: Erhöht eure Timeout-Werte! Es ist ein echtes 5G-Netzwerk, daher nicht so schnell wie Datacenter-Proxys, aber das unbegrenzte Datenvolumen spart uns beim Scraping von Katalogen ein Vermögen
    O
    Oliver L
    Technischer Leiter
  • Perfekt für Local-SEO-Tracking, da das Geo-Targeting auf Stadtebene sehr präzise ist. Mir gefällt das Festpreismodell, weil abrechnungsbasierter Traffic beim Skalieren schnell zum Albtraum wird. Auf einem Port kann man allerdings nur eine begrenzte Anzahl gleichzeitiger Threads nutzen, daher kaufen wir mit dem Wachstum einfach mehr Ports dazu. Die Bereitstellung geht schnell.
    A
    Artus Labrecque
    Leiter der SEO-Agentur
  • Wir nutzen sie für TikTok- und IG-Scraping. Die dynamische Rotation funktioniert hervorragend und hat unsere Kettenbanns gestoppt. Versucht nur nicht, während der Stoßzeiten Videos herunterzuladen lol. Die Ping-Spikes sind echt. Für das Abrufen von JSON-Daten funktioniert alles perfekt
    A
    Albert Stevens
    Entwickler
  • Früher verloren wir massenhaft Accounts aufgrund von Fehlermeldungen wegen „unmöglicher Bewegung“, was bei Server-Proxys unvermeidlich war. Nachdem wir alles auf mobile Ports umgestellt hatten, war das Problem wie weggeblasen. Es stellte sich heraus, dass Facebook keine unnötigen Rückfragen stellen muss, sobald es eine echte mobile IP-Adresse aus der richtigen Stadt erkennt.
    V
    Vivek
    Betriebsleiter
  • Die Proxys sind extrem sauber, und unsere Shadowbans sind komplett verschwunden. ABER es gibt keinen Rotationsplaner über die API für euren Antidetect-Browser. Die IPs sind von hervorragender Qualität, aber man braucht definitiv etwas technisches Know-how, um alles richtig einzurichten.
    N
    Nisha
    Bauer
  • Ich lasse die Proxys stundenlang laufen, und sie bleiben die ganze Zeit schnell und stabil verbunden. Sehr zuverlässiger Service.
    L
    Levi Noack
    Technikbegeistert
  • Wer große Werbekonten über gemeinsam genutzte Rechenzentrums-IPs betreibt, handelt wirklich leichtsinnig. Bevor ich mein Media-Buying-Team hierher verlegt habe, habe ich durch Sperrungen eine Menge Geld verloren. Dank echter 5G-Geräte-Fingerprints lässt uns Facebook jetzt tatsächlich in Ruhe.
    B
    Boden
    Aufsicht
  • Der 1-Dollar-Tagespass ist ein echter Lebensretter zum Testen neuer Geos. Kein nerviger KYC-Unsinn. Einfach einen Port kaufen und sofort lokale Suchanzeigen prüfen. Wirklich ein starker Service
    R
    Robert Kincade
    Affiliate-Manager
  • Wir sind von Residential-Pools weggegangen, weil die Kosten einfach absurd wurden. Unbegrenzter Traffic ist ein echter Segen. Nachts laden Seiten manchmal etwas langsamer, aber ehrlich gesagt — wen interessiert das, wenn die Accounts tatsächlich länger leben
    L
    Larry Moore
    Media buyer
  • Ich arbeite im Social-Media-Marketing und verwalte mehrere Accounts. Früher gab es ständig unnötige Prüfungen, Abstürze und Anmeldeprobleme. Seit ich die mobilen Proxys von OnlineProxy ausprobiert habe, läuft alles viel reibungsloser. Die Accounts sind übersichtlicher, die Verbindung ist einfach und man kann das gewünschte Land auswählen. Das ist für meine Arbeit sehr praktisch.
    D
    Diana
    SMM-Manager
  • Ich nutze mobile Proxys für E-Mails. Vorher wurden meine Konten ständig gesperrt und eingeschränkt, was meine Arbeit erheblich erschwerte. Seit dem Wechsel zu mobilen Proxys ist alles viel stabiler; Sperrungen kommen seltener vor, und ich kann ohne ständigen Stress arbeiten. Der Service erfüllt meine Bedürfnisse perfekt.
    D
    Diego
    Vermarkter
  • Mobile Proxys haben unsere Arbeit mit Mailinglisten und einer großen Anzahl von Accounts deutlich vereinfacht. Der technische Support und die Preisgestaltung von OnlineProxy haben uns geholfen, unser Geschäft profitabler zu gestalten. Kontosperrungen sind merklich seltener geworden, und unsere Teams arbeiten jetzt ohne negatives Feedback oder ständige Accountverluste. Natürlich ist nicht alles perfekt; manchmal dauert es etwas, die passenden Proxys für eine bestimmte Aufgabe zu finden, aber insgesamt trägt der Service maßgeblich zu einem stabilen Geschäftsbetrieb bei.
    B
    Boden
    Leiter des SMM-Studios
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Vergleich

Mobile Proxies vs. andere Lösungen

Technologien vergleichen und die beste Wahl treffen.

Mobile Proxies Empfohlen
IP eines echten Smartphones mit SIM
Vertrauensniveau Maximal
Sperr-Risiko < 1%
Echte mobile IPs Ja
Dediziertes Gerät Ja
IP-Rotation Flexibel
Geschwindigkeit Hoch (5G/4G/LTE)
Sicherheit Hoch
Residential Proxies
Heim-Internet-IP eines Nutzers
Vertrauensniveau Hoch
Sperr-Risiko 5-10%
Echte mobile IPs Nein
Dediziertes Gerät Nein
IP-Rotation Ja
Geschwindigkeit Mittel
Sicherheit Mittel
Datacenter-Proxies
Server-IP im Rechenzentrum
Vertrauensniveau Niedrig
Sperr-Risiko 30-50%
Echte mobile IPs Nein
Dediziertes Gerät Optional
IP-Rotation Begrenzt
Geschwindigkeit Hoch
Sicherheit Niedrig
VPN
Verschlüsselter Tunnel fürs ganze Gerät
Vertrauensniveau Niedrig
Sperr-Risiko 20-40%
Echte mobile IPs Nein
Dediziertes Gerät Nein
IP-Rotation Nein
Geschwindigkeit Mittel
Sicherheit Hoch
Tarife

Zwei Tarife — wählen Sie

Lite zum Einstieg, Regular für volle Kontrolle. Preise je Land und Laufzeit.

Empfohlen

Regular

Ein 100 % dediziertes physisches Gerät komplett ohne Nachbarn. Volle API-Rotationskontrolle und Sticky Sessions für diesen Screaming Frog Proxy bei massiven SEO-Audits.

  • Mobile IP eines echten Betreibers
  • Ein Proxy auf dem Gerät—alle Ressourcen für Sie
  • Volle IP-Kontrolle: sticky, Link, Timer
  • Neustart
  • Prioritäts-Support
Ab
$1.50
/ Tag
Regular wählen
Günstig

Lite

Ein geteilter Port mit automatischer IP-Rotation. Die beste Budget-Wahl für leichte Website-Checks, schnelle SERP-Analysen und grundlegendes Parsing.

  • Mobile IP eines echten Betreibers
  • Bis zu 5 Proxies auf einem Gerät
  • Auto-Rotation alle 2–5 Min.
  • Manuelle Rotationskontrolle
  • Neustart
Ab
$0.69
/ Tag
Lite wählen

Detaillierte Preise nach Zeitraum

1 Tag
Lite
von $0.69
Regular
von $1.50
7 Tage
Lite
von $6.82
Regular
von $9.00
~$0.97/Tag
30 Tage
Lite
von $16.30
Regular
von $30.00
~$0.54/Tag

Bereit zu starten?

Kostenlos über das Widget testen oder in ca. 2 Minuten verbinden. Support 24/7.

FAQ

FAQ

Antworten zu mobilen Proxies und unserem Service.

Was unterscheidet Ihre mobilen Proxys von anderen Proxy-Arten?

Mobile Proxys leiten Ihren Datenverkehr über IP-Adressen, die von echten Mobilfunkanbietern stammen. Im Gegensatz zu Rechenzentrums-IPs profitieren diese von einem sehr hohen Trust Score bei Anti-Fraud-Systemen. Das liegt am CGNAT-Verfahren, bei dem sich Tausende echte Nutzer dieselbe öffentliche IP-Adresse teilen. Dadurch wenden Plattformen eher weiche Maßnahmen statt harter Blockaden an. Wir verwenden ausschließlich physische Hardware mit echten SIM-Karten.

Wie funktioniert die IP-Rotation bei OnlineProxy?

Die Art der IP-Rotation hängt von Ihrem gewählten Tarif ab. Im Lite-Tarif teilen sich bis zu fünf Nutzer denselben Port, wobei die IP-Adresse automatisch alle zwei bis fünf Minuten wechselt. Eine manuelle Steuerung ist hier nicht möglich.

Im Regular-Tarif erhalten Sie ein exklusives Gerät für die gesamte Mietdauer. Hier haben Sie die volle Kontrolle und können folgende Optionen nutzen:

  • Sticky Session für eine stabile Verbindung
  • Manuelle IP-Änderung über eine spezifische API-URL
  • Automatische Rotation nach einem festen Zeitintervall
Welche Protokolle und Authentifizierungsmethoden werden unterstützt?

Unsere Infrastruktur unterstützt standardmäßig HTTP und HTTPS für Web-Aufgaben sowie SOCKS5. Letzteres ist besonders wichtig für die reibungslose Arbeit mit Antidetect-Browsern. Um sich mit unseren Netzwerken zu verbinden, bieten wir zwei Wege an:

  • Klassische Anmeldung per Login und Passwort
  • Autorisierung über ein IP-Whitelisting

Achten Sie bei der Konfiguration in Ihrer Software darauf, dass Header wie X-Forwarded-For nicht Ihre echte Identität verraten. Geben Sie die Zugangsdaten im entsprechenden Fenster ein und bestätigen Sie die Eingabe mit der Enter-Taste.

Sind die IP-Adressen für das Auslesen von Suchmaschinen geeignet?

Ja, unsere Infrastruktur eignet sich sehr gut für SEO-Monitoring. Wenn Sie beispielsweise einen Proxy für Screaming Frog konfigurieren, um Metadaten zu analysieren, liefert das ASN des Mobilfunkanbieters eine hohe Zuverlässigkeit. Der Crawler, oft als Frog bezeichnet, kann so effizienter arbeiten. Es ist jedoch wichtig, Anfragen mit realistischen Pausen zu versehen, da der Trust Score auf Netzwerkebene keine Verhaltensanalyse der Zielplattform verhindert.

Wird der verursachte Datenverkehr limitiert oder pro Gigabyte abgerechnet?

Wir berechnen keine Kosten nach verbrauchtem Datenvolumen. Die Abrechnung erfolgt ausschließlich nach gemieteten Ports und der Nutzungsdauer. Sowohl im Lite- als auch im Regular-Tarif profitieren Sie von unlimitiertem Traffic. Beachten Sie, dass die Bandbreite von den lokalen Mobilfunknetzen abhängt und typischerweise zwischen 5 und 50 Mbit/s liegt. Für sehr datenintensive Aufgaben sind diese Verbindungen daher weniger geeignet als für Multi-Accounting.

Wie sehen die Bedingungen für Rückerstattungen aus?

Wir bieten eine klare Richtlinie für Rückerstattungen. Wenn Sie stornieren, gilt Folgendes:

  • In der ersten Stunde erhalten Sie den vollen Betrag zurück.
  • Danach erfolgt die Rückerstattung anteilig für die ungenutzte Zeit.

Bei technischen Schwierigkeiten bietet unser Support, dessen Zielzeit für Antworten bei vier Stunden liegt, meist zuerst einen Austausch an. Cashback wird nach Abschluss der Miete als Promo-Guthaben gutgeschrieben und nicht ausgezahlt. Für all Ihre Projekte bieten wir keinen mobilen Testzeitraum an; wir vergeben lediglich Datacenter-IPs testweise.

Proxy für Screaming Frog: Warum der SEO Spider ohne IP-Rotation an Grenzen stößt

Der SEO Spider schickt Hunderte Anfragen pro Minute von einer einzigen IP. Bei kleinen Websites fällt das kaum auf. Bei Shops mit 200.000 URLs, großen Nachrichtenportalen oder Wettbewerbern hinter Cloudflare bricht der Crawl dagegen oft nach wenigen tausend Seiten ab. Bezahlt haben Sie die Arbeitsstunden trotzdem, nur liegt am Ende ein halber Audit vor Ihnen.

Ein Screaming Frog Proxy setzt genau dort an, wo das Problem entsteht: bei der IP. Kommen die Anfragen von einer mobilen Carrier-IP statt vom Büroanschluss oder einem Cloud-Server, läuft der Crawl weiter. Die Ergebnisse bleiben vollständig, und die eigene Firmen-IP landet auf keiner Sperrliste.

Typische Blockaden und 429-Fehler beim Crawling großer Websites

Diese Symptome kennt jedes SEO-Team: Statuscode 429 „Too Many Requests“, 403 Forbidden, plötzliche 503-Antworten oder Captcha-Seiten, die der Spider als normalen Inhalt mit Status 200 einliest. Am gefährlichsten ist der letzte Fall. In der Spalte „Address“ stehen dann saubere URLs, aber Title, H1 und Canonical stammen von einer Challenge-Seite. Der Report sieht fertig aus und stimmt trotzdem nicht.

  • 429 und 503: Der Server drosselt, die Crawl-Tiefe bricht ab, die interne Verlinkung wirkt lückenhaft, obwohl sie intakt ist.
  • 403 oder IP-Ban: Die Büro-IP wird gesperrt, oft auch für Kollegen, die die Seite nur im Browser öffnen wollen.
  • Captcha als 200: falsche Warnungen zu doppelten Titles, verzerrte Wortzahlen und fehlerhafte Indexierbarkeits-Daten.

Wer solche Daten an Kunden oder die Geschäftsführung weitergibt, riskiert Fehlentscheidungen bei Relaunch, Budget und Priorisierung. Spätestens bei Websites über 10.000 URLs, bei Crawls fremder Domains und bei regelmäßigen Audits wird ein Proxy vom Extra zum Pflichtwerkzeug. Damit sparen Sie sich Neustarts und manuelle Nacharbeit.

Mobile SERP-Daten und lokales Geo-Targeting als Spezialfall

Google indexiert mobile-first. Trotzdem prüfen viele Teams Websites von einer Büro-IP mit Desktop-Kontext. Ein Smartphone-User-Agent im Spider allein reicht nicht, denn die IP verrät weiterhin einen Festnetz- oder Rechenzentrumsanschluss an einem falschen Standort.

Mit einer mobilen IP aus der Zielregion und passendem User-Agent sehen Sie Seiten so, wie ein Nutzer in München oder Hamburg sie auf dem Smartphone bekommt: mit geoabhängigen Weiterleitungen, lokalen Inhalten und mobilen Varianten von Bannern. So basiert Ihre Mobile-Analyse auf dem, was echte Besucher sehen, und nicht auf einer Laborversion.

Screaming Frog Proxy einrichten: Konfiguration in den Spider-Einstellungen

Die Einrichtung dauert wenige Minuten und funktioniert mit jedem Anbieter, der Zugangsdaten im Standardformat liefert. Mit den folgenden Schritten ist der Spider startklar.

Proxy-Adresse, Port und Zugangsdaten im Configuration-Menü hinterlegen

  1. Zugangsdaten im Kundenbereich kopieren, Format ip:port:login:password.
  2. Im SEO Spider das Proxy-Menü öffnen, je nach Version unter „Configuration → System → Proxy“ oder „File → Settings → Proxy“.
  3. Die Proxy-Nutzung aktivieren und IP sowie Port in die vorgesehenen Felder eintragen.
  4. Login und Passwort hinterlegen. Alternativ die eigene IP per Whitelisting freischalten, dann entfällt die Passwortabfrage.
  5. Den Spider neu starten, falls Ihre Version das verlangt.
  6. Einen Testcrawl auf eine IP-Check-Seite starten und prüfen, ob dort die mobile IP und der richtige Operator erscheinen.

Eine Detailanleitung für gängige Software finden Sie in der Dokumentation unter onlineproxy.io/de/manual. So vermeiden Sie Tippfehler, die sonst erst nach dem ersten abgebrochenen Crawl auffallen.

Pro-Tipp: Ein Modem verarbeitet typischerweise 1–5 gleichzeitige Verbindungen. Stellen Sie unter „Configuration → Speed“ entsprechend wenige Threads ein. Ein ruhiger Crawl mit drei Threads liefert schneller vollständige Daten als ein aggressiver Crawl, der sich in Timeouts verliert.

HTTP(S) oder SOCKS5 für den SEO Spider auswählen

Für den Spider ist HTTP(S) der Standard. Das Protokoll funktioniert ohne Zusatzkonfiguration und reicht für nahezu jeden Crawl. SOCKS5 wird relevant, wenn derselbe Port auch in anderen Tools läuft, etwa in Python-Skripten mit Playwright oder in einem Browser für manuelle Stichproben.

Deshalb ist SOCKS5-Support ein Qualitätsmerkmal: Ein Anbieter ohne SOCKS5 bindet Sie an wenige Programme. OnlineProxy liefert beide Protokolle am selben Port, damit ein Zugang für Ihren gesamten SEO-Stack genügt.

Welche Screaming Frog Proxies wirklich funktionieren: Datacenter, Residential und Mobile im Vergleich

Nicht jede IP bringt den Crawl durch. Die folgende Übersicht zeigt, wo die Unterschiede liegen und was sie für Ihre Ergebnisse bedeuten.

ParameterDatacenter-ProxysResidential-ProxysMobile Proxys
Herkunft der IPHosting / CloudHeim-InternetanbieterMobilfunkbetreiber
Vertrauensniveauniedrighocham höchsten
Sperrrisikohochmittelminimal
Geschwindigkeitsehr hochhochmittel
Kostenniedrigmittelhoch

Für interne Crawls der eigenen Website reichen Datacenter-Proxys oft aus. Sobald Anti-Bot-Schutz ins Spiel kommt, zahlen Sie mit ihnen doppelt: einmal für den Proxy und einmal für die verlorene Zeit.

ASN-Typ und Trust Score als entscheidender Unterschied

Anti-Fraud-Systeme stufen jede IP zuerst nach dem Netz ein, aus dem sie stammt. Mobile IPs erreichen typischerweise einen Fraud Score von 0–15 von 100, Datacenter-IPs liegen bei 75–100. Für Ihren Crawl bedeutet das: Anfragen werden als normaler Mobilfunk-Traffic behandelt, statt schon vor der ersten Seite in einer Challenge zu landen.

Auch in der Praxis ist der Abstand messbar. Wo Residential-Proxys auf stark geschützten Zielen unter 80 % Erfolgsquote bleiben, erreichen mobile Proxys auf denselben Zielen 95–99 %. Weniger Fehlerseiten heißen weniger Nachcrawls und belastbarere Reports.

CGNAT-Effekt: Warum mobile IPs seltener gesperrt werden

Mobilfunkbetreiber teilen eine öffentliche IPv4-Adresse per CGNAT auf 500 bis 5.000 Kunden auf. Wer eine solche IP hart sperrt, sperrt Tausende echte Nutzer mit und verliert Umsatz. Plattformen reagieren deshalb eher mit Captcha oder Drosselung als mit einem dauerhaften Ban.

Für Screaming Frog ist das ein struktureller Vorteil: Ein Crawl wird im ungünstigsten Fall ausgebremst, aber nicht beendet. Nach einer IP-Rotation geht es weiter, und Ihr Audit bleibt im Zeitplan.

Wie mobile Proxys für Screaming Frog technisch aufgebaut sind

Die Herkunft der IPs entscheidet darüber, wie stabil und sauber Ihre Crawls laufen. Deshalb lohnt ein kurzer Blick hinter die Kulissen.

Modem- und SIM-Router-Farmen als Infrastruktur-Basis

Bei OnlineProxy läuft der Traffic über Modems und SIM-Router mit echten SIM-Karten konkreter Betreiber. Jede IP stammt damit nachweisbar aus dem Netz eines Mobilfunkanbieters in einer bestimmten Stadt. Für Sie heißt das: bekannte Herkunft, saubere Historie und eine Verbindung, die nicht abreißt, weil ein fremdes Smartphone gerade den Akku spart.

Das P2P-Modell funktioniert anders: Dort leiten Apps mit eingebautem SDK Traffic über Geräte ahnungsloser Nutzer. Solche Pools sind riesig, aber instabil, teils mit belasteter IP-Historie und ethisch fragwürdig. Für mehrstündige Crawls ist die Modem-Infrastruktur die verlässlichere Basis, weil Abbrüche seltener werden.

Sticky Sessions, Rotation per Link und Timer für kontrollierte Crawls

Der SEO Spider rotiert Proxys nicht selbst. Umso wichtiger ist, dass der Anbieter die Steuerung übernimmt:

  • Sticky Session: Die IP bleibt stabil, ideal für Crawls hinter einem Login, Staging-Umgebungen mit Authentifizierung oder JavaScript-Rendering mit Session-Cookies.
  • Rotation per Link: Ein Aufruf einer URL erzeugt in 2–5 Sekunden eine neue IP. So reagieren Sie gezielt auf erste 429-Antworten.
  • Rotation per Timer: Die IP wechselt automatisch im festgelegten Intervall, passend für Crawls über Nacht ohne Aufsicht.
Pro-Tipp: Pausieren Sie den Crawl beim ersten Anstieg von 429-Codes, lösen Sie die Rotation per Link aus und setzen Sie den Crawl fort. Der Spider macht dort weiter, wo er aufgehört hat, und Sie verlieren keine bereits gecrawlten URLs.

Anwendungsfälle für mobile Proxys rund um SEO-Monitoring und SERP-Scraping

Derselbe Port, der Ihre Audits stabil macht, eignet sich auch für weitere SEO-Aufgaben. Dadurch verteilen sich die Kosten auf mehrere Projekte.

Lokale Rankprüfung nach Stadt und Mobilfunkanbieter

Das Geo-Targeting reicht von Land über Region und Stadt bis zum Betreiber. Für lokale SEO ist diese Genauigkeit entscheidend, weil die mobile Suche in Köln andere Ergebnisse liefert als in Berlin. Mit einer mobilen IP vor Ort sehen Sie die echte mobile SERP statt einer Desktop-Näherung.

Kombiniert mit Custom Extraction im Spider lassen sich lokale Landingpages, Filialseiten und Schema-Auszeichnungen standortbezogen prüfen. Ihre Berichte für Mehrstandort-Kunden werden dadurch überprüfbar genau.

Wettbewerber-Crawls und Ad-Verification ohne Risiko für die eigene Marke

Wer Wettbewerber vom Firmenanschluss crawlt, hinterlässt die eigene IP in deren Server-Logs. Über eine mobile IP bleibt die Analyse anonym, und die Agentur-IP wird nicht auf Konkurrenzseiten gesperrt, die Sie später vielleicht für Kunden prüfen müssen.

Bei der Anzeigenprüfung kontrollieren Sie, ob mobile Kampagnen im Zielgebiet korrekt ausgespielt werden und ob Partner Cloaking betreiben. Ausgaben für Anzeigen, die nie sichtbar waren, erkennen Sie so früher.

OnlineProxy-Tarife für Screaming Frog: Lite oder Regular wählen

Abgerechnet wird pro Port für 1, 7 oder 30 Tage, eine Abrechnung nach Gigabyte gibt es nicht. Ein Crawl mit JavaScript-Rendering und 50 GB Traffic kostet damit dasselbe wie ein kleiner Sitemap-Check. Die Preise hängen von Land und Betreiber ab und werden auf der Tarifseite automatisch angezeigt. Wer einen Proxy für Screaming Frog nach Budget plant, kennt die Kosten also vor dem ersten Crawl.

Lite-Tarif: geteilter Port mit automatischer Rotation

Beim Lite-Tarif teilen sich höchstens fünf Nutzer ein Gerät. Die IP rotiert automatisch alle 2–5 Minuten, steuern lässt sich das nicht, ein Neustart des Geräts ist ebenfalls nicht verfügbar. Für kleinere Audits, Stichproben einzelner Verzeichnisse oder kurze Checks ohne Login reicht das aus, und Sie zahlen weniger als für ein eigenes Gerät.

Regular-Tarif: dediziertes Gerät mit voller IP-Kontrolle

Regular gibt Ihnen ein komplettes Gerät für die Mietdauer: Sticky Session, Rotation per Link oder Timer, Geräteneustart und bevorzugten Support. Für große Shops, monatlich wiederkehrende Audits und Crawls hinter einem Login ist das der passende Tarif, weil kein anderer Nutzer Ihre Verbindung ausbremst.

MerkmalLiteRegular
Gerätgeteilt, max. 5 Nutzerexklusiv
IP-Rotationautomatisch alle 2–5 Min.Sticky, Link, Timer
Geräteneustartneinja
Trafficunbegrenztunbegrenzt
Geeignet fürkleine Crawls, Stichprobengroße und wiederkehrende Crawls

Nach Ende einer bezahlten Miete erhalten Sie Cashback als Promo-Guthaben auf das interne Konto. Rückerstattungen richten sich nach der Refund-Richtlinie: In der ersten Stunde nach Zugangsvergabe vollständig, danach abzüglich der genutzten Zeit, bei technischen Problemen wird zunächst ein Ersatz-Proxy angeboten. Der Support ist rund um die Uhr erreichbar, die angestrebte Zeit bis zur ersten Antwort liegt bei vier Stunden. Das Risiko eines Fehlkaufs bleibt dadurch überschaubar.

Proxy-Auswahl für Screaming Frog: Checkliste und häufige Fehler

Ein falscher Anbieter kostet mehr als sein Monatspreis, nämlich jeden Crawl, der wiederholt werden muss. Diese Prüfungen sparen Ihnen das.

Woran echte mobile IPs zu erkennen sind

Bevor Sie einen Proxy für Screaming Frog länger mieten, prüfen Sie die ausgegebene IP selbst:

  • ASN-Check per whois, Spur.us oder MaxMind: Der Typ muss „mobile“ lauten. Zeigt die Prüfung „hosting“ oder „corporate“, handelt es sich um eine verdeckte Datacenter-IP.
  • Fraud Score bei IPQualityScore oder Scamalytics: Werte unter 25 sind der Maßstab.
  • Blacklists wie Spamhaus oder Barracuda: Die IP darf dort nicht auftauchen.
  • Konkrete Betreiber und Städte: Fehlen diese Angaben, ist Weiterverkauf wahrscheinlich.
  • Pool-Größe: Millionen IPs deuten eher auf ein P2P-Modell hin.

Fünf Minuten Prüfung schützen Sie davor, für eine mobile IP zu zahlen und Datacenter-Qualität zu bekommen.

Typische Fehler bei Proxy-Nutzung in Screaming Frog und ihre Folgen

  • Fehlende Geo-Konsistenz: Deutsche IP, aber englischer Accept-Language-Header. Passen Sie unter den HTTP-Header-Einstellungen Sprache und User-Agent an das Proxy-Land an, sonst erhalten Sie falsche Sprachversionen.
  • Zu viele Threads: Mehr parallele Verbindungen als das Modem trägt, erzeugen Timeouts statt Tempo.
  • Keine Rotation bei großen Crawls: Ohne IP-Wechsel sammeln sich 429-Codes, und der Report bricht mittendrin ab.
  • Captcha-Seiten nicht gefiltert: Legen Sie per Custom Search einen Filter auf typische Challenge-Texte an, damit verfälschte Seiten sofort auffallen und nicht in die Structured-Data-Auswertung einfließen.
  • Unnötige Downloads: Große Video-Dateien und umfangreiche PDFs über einen Kanal mit 5–50 Mbit/s zu laden, kostet Stunden. Schließen Sie diese per Exclude aus, und der Crawl konzentriert sich auf HTML.
  • Ein Port für alles: Laufen parallel Rank-Tracking und Audit über dasselbe Gerät, bremsen sich beide Aufgaben gegenseitig aus.

Wer diese Punkte beachtet, bekommt aus jedem gemieteten Tag vollständige, belastbare Crawl-Daten und muss Audits nicht mehr wegen gesperrter IPs wiederholen.